Der schottische Lairdtitel – Geschichte der Blackwood Herrschaft

Der Lairdtitel ist auf alten schottischen Recht und Sitte beruht, und er ist ein Titel des “vererbbares dingliches Vermögens”‘(eine vererbbare Eigenschaft, die eine explizite Bindung an den physischen Land hat). Der Titel möchte nicht ohne  das Grundstück überträgt werden, im Vergleich zu einem britischen Lordtitel, dass für immer mit seinem Inhaber verbundet ist. Dafür kann der Lairdtitel zusammen mit dem Land geerbt und verkauft werden.

Der Lairdtitel ist die schottische Entsprechung von einem englischen Squire-titel, da der ein Ehrentitel ist, und nicht das Recht, im House of Lords zu sitzen gibt. Viele Lairds verwenden stattdessen die englische Übersetzung “Lord”, da die mehr bekannt im Ausland  ist. Allerdings sollte es beachtet werden, dass dies nicht ein Äquivalent vom englischen Adelstitel “Lord” ist.

Der Blackwood Landgut ist einer der bedeutendsten und dokumentierten Herrschaften des Schottlands. Er hat seit dem Mittelalter existiert, und in den 1500-1600er Jahren war der Blackwood Sitz eine feudale Baronie. Die Lairds von Blackwood haben ihre Spuren in der schottischen Geschichte, Überlieferungen, Volksliedern und edlen Traditionen hinterlasst, und der Blackwood Landgut wurde ihre Heimat für Hunderte von Jahren. Ihr Grundstück wird rechts in der Mitte des Blackwood Landguts sein, nähe die Ruine des ursprünglichen Blackwood Herrenhauses.

Die Blackwood Herrschaft wurde der Hauptsitz der prominenten Weir/Vere-Familie aus dem Mittelalter bis in die 1930er. Lord Thomas Macaulay, viktorianischer Historiker allwaltend, beschreibt diese Familie als “die längste und berühmteste Adelslinie, dass England gesehen hat”. Die De Vere-Familie wurden ursprünglich von Französisch Abstieg und sind mit der Merowinger-Blutlinie in Verbindung gebracht worden.

Die Geschichte der Herrschaft stammt aus der normannischen Eroberung in der Schlacht von Hastings im Jahre 1066, wenn die De Vere-Familie in Großbritannien aus Frankreich kam. Ralph De Vere rebellierte gegen Heinrich II und wurde im Jahr 1174 zusammen mit Richard Löwenherz gefangen. Er später bildete eine Loyalität mit König Wilhelm I von Schottland und erhielt dafür weite Landstriche in Lanarkshire. Dieses Land wurde bekannt als der Blackwood Herrschaft, das größte Landgut in Lanarkshire.

In den 1600er Jahren unterstützte der Laird vom Blackwood Landgut die Bundesverfechter (Covenanters), und Mai 1685 wurde Covenanter John Broun in der Nähe des Blackwood Herrenhauses erschossen. Die Märtyrer-Grab befindet sich schon jetzt innerhalb des Landguts.

Im Jahr 1733 heiratete Catherine Weir, Erbin der Blackwood Herrschaft, den ehrenwerten Charles Hope, und der Familiename wurde zu Hope-Vere geändert. Im Jahr 1810 hat die Familie John Begg als Aufseher beschäftigt, und er lebte auf dem Gut mit seiner Frau Isabella, die die jüngere Schwester von Schottlands Nationaldichter Robert Burns war. Schottlands berühmtester Sohn war angeblich ein regelmäßiger Besucher auf dem Gut.

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